ASEAN-Staaten wollen sich bis
2015 zur „EU Asiens” entwickeln

Symbolische Geste zum Abschluss. Die
ASEAN-Mitglieder treten nach Beendigung der Gespräche am 1. März Hand in
Hand vor die Presse. Von links: Indonesiens Präsident Susilo Bambang
Yudhoyono, Laos’ Premierminister Bouasone Bouphavanh, Malaysias
Premierminister Abdullah Ahmad Badawi, die philippinische Präsidentin Gloria
Macapagal Arroyo, Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong, Thailands
Premierminister Abhisit Vejjajiva, Vietnams Premierminister Nguyen Tan Dung,
Birmas General Thein Sein, Bruneis Sultan Hassanal Bolkiah, Kambodschas
Premierminister Hun Sen and ASEAN Generalsekretär Surin Pitsuwan. (AP
Photo/Sakchai Lalit)
Jocelyn Gecker
Cha-am/Thailand (AP) Die zehn Mitgliedstaaten der
Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) wollen sich bis 2015 zu einem
Bündnis nach EU-Vorbild entwickeln. Das beschlossen die Staats- und
Regierungschefs am Sonntag auf ihrem Gipfeltreffen im thailändischen Cha-am.
Auf dem Weg dahin gelte es, Probleme wegen der derzeitigen globalen
Finanzkrise, aber auch mit der Menschenrechtsbilanz des Mitglieds Birma zu
überwinden.
In der gemeinsamen Erklärung erteilten die Staats- und Regierungschefs
Handelsschranken und Protektionismus eine Absage. In sieben Jahren solle ein
gemeinsamer Markt ähnlich dem in der EU erreicht sein. Die ASEAN forderte
darüber hinaus eine „kühne und schnelle Reform des internationalen
Finanzsystems“, die auch die Bedürfnisse von Entwicklungsländern
berücksichtige.
Die bestehenden Instrumente zur friedlichen Beilegung von Konflikten müssten
gestärkt werden, um künftige Streitigkeiten zu verhindern oder beizulegen,
hieß es weiter. Piraterie, Terrorismus und Internetverbrechen sollten
bekämpft, Demokratie und gute Regierungsführung gefördert werden. Ziel sei
es, die politische und sicherheitstechnische Kooperation auf ein neues
Niveau zu heben.
Der thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva sagte, auf dem Gipfel
sei mit dem birmanischen Regierungschef Thein Sein offen über die sogenannte
Roadmap zu Demokratie gesprochen worden. Dem Plan zufolge sollen im Birma im
kommenden Jahr die ersten Wahlen seit zwei Jahrzehnten stattfinden. „Die
ASEAN-Führer ermutigen Birma, weiterhin mit den Vereinten Nationen
zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass die Roadmap nach Plan umgesetzt
wird“, sagte Abhisit.
Der ASEAN gehören Birma, Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, die
Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam an.
Neues Management bei der Father Ray Stiftung
Die Father Ray Foundation, eine der angesehensten Stiftungen Thailands, hat im
Hinblick auf seine weitere Entwicklung eine Restrukturierung des Managements
angekündigt.
Suporntum Mongkolsawadi wird fortan als geschäftsführender Direktor der
Projektleitung vorstehen, die für das „Father Ray Kinderheim“, das „Children’s
Village“, das „Drop-in Center“, die „Tagesstätte“, die „Blindenschule“ und die
„Berufsschule für behinderte Menschen“ zuständig ist.
Der neue geschäftsführende Direktor für Einkauf und Kundendienst heißt Luksamapa
Monyarid. Sein Aufgabenbereich umfasst unter anderem den zentralen Einkauf, die
Öffentlichkeitsarbeit, das Zufluchtszentrum, die allgemeine Wartung,
Sicherheitsfragen und die Landwirtschaft.
„Eine Neuordnung des Managements war aufgrund der zu erwartenden schwierigen
wirtschaftlichen Zeiten unumgänglich“, sagte Pater Lawrence Patin, Präsident der
„Father Ray Stiftung“.
Suporntum war seit 1987 selbst Schüler an der Berufsschule für behinderte
Menschen. Später unterrichtete er dort und stieg 1995 zum Rektor auf. Seit 1997
leitet er die Jobbörse und die Behindertenstiftung. Suporntum erlangte seine
Diplom in Buchhaltung an der Ramkhamhaeng Universität und seinen Magister in
Volkswirtschaftslehre an der Chulalongkorn Universität. Auch im Fachbereich
sozial-karitatives Projektmanagement hält er den Magistertitel inne.
Luksamapa wurde bereits 2003 Manager des Zentraleinkaufs der Stiftung. Luksamapa
hat sowohl seinen Bachelor (2001) als auch sein Magister (2003) in
Computerwissenschaften an der Assumption Universität erlangt.
„Beide nehmen Schlüsselpositionen in unserer Stiftung ein“, sagte Pater
Lawrence. „Sie haben ein fundiertes Verständnis über unsere Bedürfnisse und
haben ihre Management-Qualitäten in den vergangenen Jahren mit herausragenden
Leistungen mehrfach unter Beweis gestellt. Zudem freue ich mich, dass sich
Thomas J. Vincent, Vorsitzender und Generaldirektor der Vincent Stiftung in
Honolulu, sich unserem Gremium und Betriebskomitee der ,Father Ray Stiftung‘
anschloss.“
Die „Father Ray Stiftung“ wurde vor über 35 Jahren von Pater Ray Brennan, einem
irisch-amerikanischen katholischen Priester in Pattaya gegründet, nachdem er ein
ausgesetztes Baby vor seiner Haustüre fand. Die Anzahl der Kinder stieg
sprunghaft an und Vater Ray eröffnete Unterkünfte für obdachlose, blinde,
behinderte und Waisenkinder. Vater Ray verstarb 2003, doch sein Vermächtnis lebt
mit der Stiftung, die sich heute um über 800 junge Menschen kümmert, weiter.
Weitere Informationen sind erhältlich von Tom van Blarcom und Wimonpun Wiboonma
per E-Mail an tqprthai@tqpr.com sowie unter Tel. 02 260 5820.
Vorbereitungen für
Songkhran haben begonnen
Pramote Channgam
Am 20. Februar gab Vizebürgermeister Wattana Chantanawaranon im
Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus Details über „Wan Lai“ bekannt –
die traditionelle Songkhran-Fest in Naklua.
Vizebürgermeister
Wattana Chantanawaranon.
Die Wan Lai- und Reiszeremonie soll demnach am 18. und 20. April
dieses Jahres im Lan Pho Park stattfinden. Am Morgen des 18. Aprils
werden 99 Mönche in der Gegend um den Naklua Markt die
buddhistischen Rituale abhalten.
Die Reiszeremonie ist für den 20. April anberaumt. Ab Mittag werden
verschiedene Spiele und Wettbewerbe ausgetragen. Ab 18:30 Uhr steht
dann die Reiszeremonie auf dem Programm, gefolgt von unterhaltsamer
„Look Toong“-Musik.
Das Gesamtprogramm ist weitgehend ausgearbeitet. In diesem Jahr
möchte die Stadtverwaltung wieder Wert auf Sicherheit und Sauberkeit
legen. Demnächst sollen Kampagnen präsentiert werden, mit welchen
international für das Fest geworben wird.
60 neue Mitglieder
für Rettungsteam in Sattahip

Die neuen, freiwilligen Mitglieder
stehen während der Indoktrination
Arm in Arm. Fortan werden sie bedürftigen Menschen helfen.
Patcharapol Panrak
Die Rettungsmannschaft der Sawang Rojana Thamasathan Stiftung in Sattahip hat
ihre Mitgliedschaft um 60 Personen erhöht. Alle haben den Eignungstest mit
Bravour bestanden. Somit kann die Stiftung bei zukünftigen Noteinsätzen noch
effektiver vorgehen.
Narong Boonbanjerdsri, Präsident der Stiftung, überreichte den neuen
freiwilligen Helfern am 19. Februar ihre Mitgliedsausweise. Sie wurden aus rund
200 Personen, die das Training durchlaufen hatten, ausgewählt.
Die 47 Männer und 13 Frauen, alle im Alter zwischen 15 und 23 Jahren, haben sich
bereit erklärt, sich vollkommen unentgeltlich in den Dienst der Gemeinde zu
stellen.
Die Rettungsmannschaft hilft in verschiedensten Notfällen. Bereits seit 1962
rückt sie unter anderem bei Verkehrsunfällen, Krankheiten, Todesfällen,
Geburten, Feuer, Überflutungen und Dürren aus.
1991 wurde die Funkstation eingeführt, um die Einsätze effektiver koordinieren
zu können. Über die Jahre hinweg wurden die Mitglieder gezielt geschult, um
selbst bei allen Einsätzen zur See auf möglichst jede Notfallsituation
vorbereitet zu sein. Zudem wurden die Rettungsfahrzeuge und deren Ausrüstung
ständig verbessert.
Die Einrichtung kooperiert mit 51 weiteren Stiftungen, damit zu jeder Zeit ein
voll ausgebildetes Rettungsteam einsatzbereit ist, welchem alle notwendigen
Ausstattungen zur Verfügung stehen.
Alle neuen Mitglieder eigneten sich die benötigten Fähigkeiten während eines
Seminars im Queen Sirikit Hospital, im medizinischen Zentrum der Marine und in
weiteren Einrichtungen an.
Bestattungsfonds nimmt
erste Mitglieder auf
Saksiri Uraiworn
Das soziale Wohlfahrtsamt Pattaya nahm am 19. Februar
die ersten Mitglieder in den neu gegründeten Verein auf, der bei
einem Todesfall den Hinterbliebenen finanziell Helfen soll.
Es handelt sich dabei um einen Hilfsfonds, dessen Gelder
ausschließlich als Zuschüsse zu anfallenden Bestattungskosten
seiner Mitglieder an deren Familien zu leisten sind. Der Fonds
wird vom Ministerium für Sozialförderung und menschliche
Sicherheit beaufsichtigt und ist daher an dessen Verordnung
gebunden.
Somit soll das Institut für Familienförderung, das für
eventuelle Bestattungszuschüsse an Hinterbliebene zuständig ist,
spürbar entlastet werden. Die Familien der Mitglieder können
sich nach dessen Tod auf die Unterstützung aus dem Fonds
verlassen, was zumindest das finanzielle Leid lindert.
Vizebürgermeister Wutisak Rermkitkarn wirbt für eine
Mitgliedschaft in diesem Verein. Familien sähen sich nach dem
Todesfall eines Geld verdienenden Angehörigen oft einer
finanziell unüberwindbaren Hürde gegenüber, so Wutisak. Mit
weiser Voraussicht könne man schon heute dagegen vorsorgen.
Flugzeug von Turkish Airlines
zerbricht in drei Teile
AP. Neun Tote sind bei dem Flugzeugabsturz
einer Boing 737-800 der Turkish Airlines bei Amsterdam, neben dicht
besiedeltem Gebiet und der Autobahn A9, einer holländischen
Hauptverkehrsader, zu beklagen. 125 Menschen haben den
Flugzeug-Absturz am 25. Februar überlebt. Davon haben mehr als 40
Passagiere nahezu keine Verletzungen erlitten.
Dem Großteil de Passagiere war beim Absturz gar nicht bewusst, was
passierte. „Wir dachten, wir würden jetzt landen“, schilderte einer
der Überlebenden. „Beim Landeanflug wies der Pilot über Lautsprecher
auf die bevorstehende Landung hin. Es gab Turbulenzen und nach einem
kurzen Moment sind wir auf dem Boden aufgeprallt.“ Die Maschine war
mit dem Heck zuerst in den Acker geprallt und danach noch einige
Meter vorwärts geschlittert. Ein Triebwerk lag nahezu intakt neben
dem Flugzeugwrack im Feld. Das zweite war etwa 200 Meter entfernt
und erheblich beschädigt
Die beiden Piloten haben das Unglück nicht überlebt. Unter den
restlichen Todesopfern befinden sich sechs Passagiere und ein
weiteres Crewmitglied, ein Pilot in Ausbildung. Sechs der rund 80
Verletzten, davon 25 schwer, befinden sich in einem kritischen
Zustand in insgesamt elf Krankenhäusern im Großraum Amsterdam.
Offizielle Seiten gaben bekannt, dass zunächst Flugdatenschreiber
und Stimmrekorder ausgewertet würden, bevor es Kommentare geben
wird. Die Blackbox ist mittlerweile geborgen und wurde zur
Auswertung nach Paris geschickt. Das Flugzeug war erst sechs Jahre
alt und befand sich in einem Top-Zustand.
Candan Karlitekin, Chef der Turkish Airlines, meinte, dass es sich
bei dem Unglück um keinen Absturz, sondern um eine Landung gehandelt
habe. Obgleich die Fotos es anders darstellen, behauptete er, dass
nur das Heck beschädigt sei und im vorderen Teil des Flugzeuges
alles in Ordnung ist.
Mittlerweile verdichten sich die Hinweise, dass der Absturz durch
einen Ausfall beider Triebwerke verursacht worden war. Experten
schlossen nicht aus, dass der Pilot wegen technischer
Schwierigkeiten auf dem Feld notlanden wollte.
Spekulationen wurden laut, dass der Maschine kurz vor der Landung
der Treibstoff ausging. Da das Flugzeug nicht zu brennen begann, war
wahrscheinlich wenig bis gar kein Kerosin in den Tanks, hieß es.
Augenzeugen berichteten, dass das Flugzeug sehr tief geflogen sei.
Die Triebwerksgeräusche waren erst lauter als gewohnt und dann
plötzlich ausgeblieben.

Das Flugzeug liegt in
drei Teile zerbrochen auf dem Acker. Rettungsmannschaften kümmern
sich um die Überlebenden.
Utapao wird mit Infozentrum und
Unterkünften für Touristen ausgestattet
Vimolrat Singnikorn
Die geplanten Ausbauarbeiten am Flughafen Utapao rücken näher.
Beim monatlichen Treffen von Thailands Hotelverband Abschnitt Ost (THA-E) am
19. Februar im Erawan Hotel the Royal Cruise konnte THA-E Präsident
Chatchawan Supachayanont, Kapitän Siripong Sukkasem, den Vizepräsidenten vom
Flughafen Utapao, begrüßen.
„Wir erweitern die Kapazität des Flughafens, um das Vertrauen der Touristen,
das durch die vorübergehende Schließungen der beiden Flughäfen in Bangkok
arg gelitten hat, wieder herzustellen“, sagte Kapitän Siripong.
Zigtausende Besucher waren im vergangenen Jahr zeitweise gestrandet und
mussten ihre Heimreise über den provisorisch geöffneten Flughafen Utapao
antreten. Dabei war Utapao für einen Andrang dieses Ausmaßes nicht
ansatzweise ausgestattet. Rekordverdächtige Wartezeiten mussten in Kauf
genommen werden. Verärgerung und Frustration machten sich breit.
Utapao soll an den gängigen internationalen Standard angepasst und komplett
neu eingerichtet werden. Eines der Hauptprobleme ist, dass momentan maximal
400 Passagiere abgefertigt werden können. Mit umfangreichen Renovierungs-
und Ausbauarbeiten soll diese Zahl auf 1.200 erhöht, sowie die Qualität von
Service und der Ausrüstung angehoben werden, so der Vizepräsident.
Aus marktstrategischen Gründen soll der Name in Utapao International Airport
Pattaya geändert werden. Die Entscheidung hierfür ist noch ausständig. Als
sicher gilt, dass Utapao nach Fertigstellung des Ausbaus auch über eine
Touristeninformation und Unterkünfte verfügen wird.
Ministerium berät über Verbesserungen im Schullehrplan
Patcharapol
Panrak
Das Institut zur Förderung menschlicher Arbeitskräfte (HRDI) berät
derzeit über eine Anpassung des allgemeinen thailändischen Lehrplans an
internationales Niveau. Experten aus verschiedenen Fachbereichen sollen
einen allgemeinen Lehrplan ausarbeiten, der auch die Bereiche Sport und
Freizeitgestaltung umfasst.
HRDI-Direktorin Saengjan Worasuman leitete die Gespräche, die am 18. Februar
im Nong Nooch Garten stattfanden. Krailart Songsawang, Berater der
Sportförderung, wies darauf hin, dass der Lehrplan, wie er momentan
existiert, in einigen Bereichen nicht dem internationalen Standard
entspricht. Die Experten der jeweiligen Bereiche sollen Ideen
zusammentragen, wie das Defizit behoben werden kann.
Mitarbeiter der Abteilung zur Förderung von Sport- und Freizeitaktivitäten
im Ministerium für Tourismus und Sport werden bei der Ausarbeitung
behilflich sein. Musischen Aktivitäten soll dabei besondere Aufmerksamkeit
gegeben werden.
Hilfsgruppe aus Chaiyaphum besucht Ausbildungszentrum der Marine

Aus schlichtem Bodenmaterial
werden
im Ausbildungszentrum Bausteine angefertigt.
Patcharapol Panrak
Rund 130 Mitglieder der freiwilligen Hilfsgruppe Ban Din besuchten
kürzlich das Ausbildungszentrum der Königlich Thailändischen Marine in
Sattahip, um sich von der Effektivität des königlichen Wirtschaftsprinzips
der Selbstversorgung zu überzeugen.
Die Besucher aus der Provinz Chaiyaphum, angeführt von Surat Sarakham,
wurden von Kapitän Nopadol Supakorn, Oberbefehlshaber des
Ausbildungszentrums, und dessen Stellvertreter Kapitän Wirat Somchit
empfangen. Nach einer Besichtigung der Anlage lernten die Gäste, wie aus
einfachem Bodenmaterial feste Bausteine gewonnen werden können. Anschließend
durften sie beweisen, dass sie auch gut aufgepasst haben, indem sie
mithalfen, das Fundament für ein neues Gebäude zu errichten.
Insgesamt gehören 9,9 Rai Land zum Ausbildungszentrum. Große Teile werden
für den Anbau landwirtschaftlicher Produkte genutzt, von welchen die dort
lebenden Marinesoldaten und ihre Familien sich ernähren.
Im Ausbildungszentrum sind Besucher stets herzlich willkommen. Es stellt ein
ideales Beispiel dar, wie durch Bescheidenheit, Ehrgeiz, Kameradschaft und
Zusammenhalt ein in sich funktionierendes Versorgungssystem aufgestellt
werden kann. Es dient zudem als Vorbild für eine umweltfreundliche
Lebensgestaltung.
Thailands Marine befreit Besatzung von gekapertem Ozeanfrachter…
…während eines Trainings

Bei einer Übungseinheit
befreit die Marine die Besatzung eines von Piraten gekaperten thailändischen
Ozeanfrachters.
Patcharapol Panrak
Die Königlich Thailändische Marine (RTN) hat bei einer Übung
eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie dem Treiben somalischer
Piraten, die derzeit in manchen Meeresgebieten für Unsicherheit sorgen,
gewachsen ist.
Admiral Kamthon Phumhiran, Oberbefehlshaber der RTN, eröffnete am 18.
Februar am Laem Thian Pier bei der Marinebasis in Sattahip die diesjährige
Piraten-Schutzübung.
Um die Effektivität zu steigern und gleichzeitig Kosten zu sparen, nehmen
gleich mehrere Marineeinheiten an dieser Übung teil.
Das Training dauert noch bis zum 24. April an. Bis dahin werden die
kriegerische Leistungsfähigkeit, die strategische Kommando-Führung und die
Durchschlagskraft der Waffenausrüstung der RTN getestet.
Gleich zu Beginn wurde eine heikle Situation geprobt. Somalische Piraten
haben einen thailändischen Ozeanfrachter gekapert. Sie foltern die Besatzung
und verlangen Lösegeld.
Wie es auch unter natürlichen Umständen der Fall wäre, waren an der Übung
unter anderem auch der Nationale Sicherheitsrat und das Außenministerium
beteiligt.
Nachdem die Regierung der RTN grünes Licht für die Rettungsaktion gegeben
hatte, machte die Marine ernst. Mit Schnellbooten, einem Schiff für
Sondereinsätze und zwei C-Hawk Helikoptern machten sich zwei Marineeinheiten
auf den Weg, ihre Landsleute zu retten.
Geschickt griff die RTN von der Luft und von den Booten aus an, während
Taucher unbemerkt an Bord gelangten, die somalischen Piraten überwältigen
und die Geiseln befreiten.
Cobra Gold 2009 geht zu Ende

Ein Soldat der thailändischen
Marine springt bei einer Cobra Gold-Übung bei Utapao aus einem
US-amerikanischen Transportflugzeug.
Cobra Gold 2009, das Manöverprogramm mit kombinierten und
teilstreitkräfteübergreifenden Gemeinschaftsübungen zwischen den Militärs
aus den USA, Singapur, Japan, Indonesien und Thailand, ist beendet. Nach
zweiwöchigem Training, das die Soldaten nach Chiang Mai, Rayong, Sukhothai,
Pitsanulok, Lopburi, Chonburi, Chantaburi, Tak und Sattahip führte, sind die
Gäste wieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt.
Cobra Gold wurde im Jahr 1956 zum ersten Mal durchgeführt, damals waren
lediglich die Marinestreitkräfte der USA und Thailands beteiligt. 1982
schloss sich erstmals auch die Luftwaffe an und im Jahr darauf fand die
erste Cobra Gold statt, an der alle Militärstreitkräfte teilnahmen. Aufgrund
des großen Erfolges legte die oberste Kommandozentrale 1985 fest, dass
fortan alle Teile der militärischen Streitkräfte bei dem Manöverprogramm
mitmachen, weshalb dieses entsprechend des großen Truppenaufkommens
angepasst werden musste.

Jeffrey Schultz, Sergeant im
Waffendienst, und Colin A. Graham, Leiter der Lufteinsätze des 3. Regiments,
setzen zur Landung ihres Tandemsprungs an.
Hund folgt Herrchen im Rollstuhl
Patcharapol Panrak
Ein vierjähriger Dalmatiner namens „Pang“ sorgt für Aufsehen in
Sattahip, da er seinem Herrchen, Savoey Kaewnuch, 65, der im Rollstuhl
sitzt, überallhin folgt.
Pang
folgt seinem Herrchen auf Schritt und Tritt.
Sein Sohn hatte Pang als Welpe für 2.000 Baht auf dem Markt gekauft. Der
Hund ist treu und folgt aufs Wort. Die täglichen Ausflüge mit seinem
Herrchen genießt er in vollen Zügen.
Auf die Hundeschule musste Pang nie. Er sei von Natur aus clever, sagte
Savoey. Er selbst leidet an Diabetes und kann lange Strecken nicht mehr zu
Fuß gehen.
Brandschutz-Maßnahmen
werden Pflicht für Walking
Street-Unternehmer
Saksiri Uraiworn
Die Stadtverwaltung hat veranlasst, dass die Einrichtungen
entlang der Walking Street neue Brandschutz-Maßnahmen einführen, die für
die gesamte Provinz Chonburi gelten sollen.
Vizebürgermeister
Ronakit Ekasingh
Vizebürgermeister Ronakit Ekasingh berief am 19. Februar ein
Treffen des Brandschutz-Komitees ein, das aus Chanatpong
Chuabmee, stellvertretender Stadtsekretär, Sunthorn
Kangsirikul, Präsident der Walking Street Gemeinde, den
Betreibern von Einrichtungen entlang der Walking Street und
Beamten des Katastrophenschutzes besteht.
Fortan dürfen die Reklameschilder eine Höhe von 5,5 Metern,
gemessen ab dem Fußboden, nicht überschreiten. Zudem dürfen
sie auch nicht mehr als zwei Meter in die Straße
hineinreichen. Alle Einrichtungen müssen außerdem
ausreichend Feuerlöscher und ein Sprinkler-Löschsystem
installieren, sowie über ausgeschilderte Notausgänge und
einen Feueralarm verfügen.
Zukünftig sollen regelmäßig Routinekontrollen stattfinden,
um die Einhaltung der Anordnung zu überprüfen.
Die Stadtverwaltung will sicherstellen, dass alle Betreiber
an der Walking Street kooperieren und die Zufahrten für die
Feuerwehr im Falle eines Einsatzes nicht blockiert sind.
Ein Unglücksfall wie der in Bangkoks Santika Pub dürfe sich
nicht wiederholen, so Ronakit.
Jahr um Jahr zieht es Millionen von Touristen zur Walking
Street. Daher sei es wichtig, dass die vielen Hotels,
Unterhaltungsetablissements, Restaurants und Läden effektive
Brandschutz-Maßnahmen einführen, sagte der
Vizebürgermeister.
Kambodschanische Kinder aus den Händen von Menschenhändlern befreit
Theerarak Suthatiwong
Besorgte Anwohner der Soi Mabyailia 24 in Nongprue kontaktierten am
20. Februar das Schutz- und Förderzentrum für Frauen und Kinder (CWPDC), da
in einem Haus kambodschanische Kinder leben, die offenbar von
Menschenhändlern zum Betteln gezwungen werden.
Die
vier Frauen und der Mann müssen sich wegen Kindesentführung und -missbrauch
verantworten.
CWPDC-Direktor Supakorn Noja ging zusammen mit einem Polizeiteam diesem
Hinweis nach. Im besagten Haus trafen die Beamten vier Frauen und einen Mann
im Alter zwischen 22 und 40 Jahren sowie vier Mädchen und einen Jungen
zwischen 5 und 11 Jahren an. Herbeigerufene Anwohner bestätigten, dass die
Kinder täglich zu nächtlichen Bettelzügen in Bars entlang der Walking Street
gezwungen werden.
Weiter berichteten sie, dass die Kinder geschlagen wurden, wenn sie sich
weigerten oder nicht ausreichend Geld erbettelten.
Eine der verhafteten Frauen stritt ab, die Kinder geschlagen oder zum
Betteln gezwungen zu haben und gab an, dass sie deren Verwandte sei. Die
Polizei ist sich jedoch sicher, dass die Kinder aus Kambodscha stammen. Das
soziale Wohlfahrtszentrum wurde beauftragt, die Identität der Kinder zu
klären.
Transvestiten legen Franzosen
mit altem Trick rein
Boonlua Chatree
Die Touristenpolizei schnappte zwei Transvestiten, die von einem
Franzosen eine Digitalkamera entwendet haben sollen. Sie wendeten einen
alten Trick an, auf den ahnungslose Opfer noch immer reihenweise reinfallen.
Thongsuk war mit dem Moped auf Kundenfang. Als der Franzose anbiss,
informierte Thongsuk Traipob, der sich anschließend unter dem Bett
versteckte. Nach dem üblichen Geschäft gingen Thongsuk und der Franzose ins
Bad, so dass Traipob unbemerkt unter dem Bett hervor kriechen, die Kamera
einsacken und sich aus dem Staub machen konnte.
Alexis Amborse Bliki, 47, erstattete bei der Touristenpolizei Anzeige.
Anhand von Aktenfotos konnte er die beiden Transvestiten identifizieren.
Kurz darauf konnten Thongsuk Thositha, 27, und Traipob Kinagkham, 25, am
Anfang der genannten Soi gefasst werden.
Sie gestanden, in einer Pfandleihe 11.000 Baht für die Kamera erhalten zu
haben. Von dem Geld wollten sich Thongsuk und Traipob ihre Drogensucht
finanzieren. Der Franzose erhielt seine Kamera inzwischen wieder zurück.
Bei anschließend durchgeführten Drogentests waren die Ergebnisse bei Thonsuk
und Traipob „positiv“. Sie werden wegen Diebstahls sowie Besitz und Konsum
von Drogen der Kategorie 1 angezeigt.
Diebe brechen bei
Polizisten ein – geschnappt!
Theerarak Suthatiwong
Die Polizei hat am 18. Februar zwei Männer gefasst, die angeblich
für eine Serie von Einbrüchen in der Umgebung verantwortlich sind, bei
welchen neben Mopeds und Hausrat auch Haustiere abhanden kamen.
Die
Diebestour der beiden Täter ist beendet.
Polizei-Oberstleutnant Chanaphat Nawalak vom Revier in Pattaya konnte beim
Verhör auch herausbekommen, dass die beiden Täter wohl auch am Verschwinden
mehrerer Mopeds von Parkplätzen bei Einkaufszentren schuld sind.
Bei ihrem letzten Einbruch hatten sie sich für das Haus von
Polizei-Oberstabsfeldwebel Ratchapon Khumthon entschieden, leitender
Angestellter des Gemeindeschutzzentrums in Nongprue.
Dabei entwendeten die Diebe unter anderem auch Ausrüstung, die für die
Arbeit im Gemeindeschutzzentrum benötigt wird.
Mit einem Durchsuchungsbefehl statteten die Beamten Pratchaya „Jack“
Kiankaew, 27, der ein Pfandleihhaus betreibt, einen Besuch ab.
In dessen Räumlichkeiten fanden sie neben Handys und diversen Computer-,
HiFi- und Elektronikartikeln auch einen Sibirischen Husky und einen
Chihuahua.
Laut Angaben der Polizei legte Pratchaya bereits ein Geständnis ab.
Angeblich hatte er bei einem der gefassten Diebe einen Husky für sich selbst
bestellt. Beide Hunde wurden aus einem lokalen Restaurant gestohlen.
Pratchaya hatte jeweils 3,000 Baht für die Tiere gezahlt. Die anderen
Gegenstände hätte er nur in Leihe genommen, weil er ansonsten fast keine
Kunden mehr hat und selbst ums finanzielle Überleben kämpft.
Polizei-Major Chalermsak Thianthongsri, zuständiger Ermittler, vermutet,
dass die Täter zu einer Bande gehören, die für mindestens zehn Einbrüche
verantwortlich ist.
Nun wollen die Beamten die rechtmäßigen Besitzer der gestohlenen Ware
ausfindig machen.
Bettlerin flüchtet vor Verhör
Lässt Baby auf Polizeiwache zurück
Theerarak Suthatiwong
Bei einem Streifgang am frühen Morgen des 20. Februars fiel Nopadon
Putsuwan, Beamter bei der städtischen Polizei, eine Frau auf, die mit einem
etwa sechs Monate jungen Baby Touristen an der Walking Street um Geld
anbettelte.
Die
Beamten versuchen nun, die wahren Eltern des Kindes ausfindig zu machen.
Nopadon nahm die etwa 20-jährige Frau zum Verhör mit auf den Polizeiposten
beim Bali Hai Pier. Er gestattete ihr, vor der Befragung die Toilette
aufzusuchen, doch die Frau nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Das Baby ließ
sie rücksichtslos auf der Wache zurück.
Die Beamten sind sich sicher, dass das Baby nicht ihr eigenes Kind ist.
Ansonsten wäre die Frau lediglich verwarnt worden und hätte nur eine geringe
Strafe zahlen müssen.
Das Baby wurde vorübergehend in die Obhut des sozialen Wohlfahrtsamts
gegeben, das nun versuchen wird, seine Eltern ausfindig zu machen.
Körperloser Kopf auf Brückengelände hängend gefunden
Wahrscheinlicher Selbstmord eines Italieners
TNA. Der Ausländer, dessen abgetrennter Kopf vor
kurzem von einer Brücke an der Rama VIII Brücke hängend gefunden wurde, ist
nun identifiziert. Es soll sich um einen Italiener handeln, der vermutlich
wegen aus Arbeitslosigkeit resultierendem Geldmangel Selbstmord begangen
hat. Der Mann wurde als MaurizioTosadori, 53, identifiziert. Er war erst
Anfang Februar aus Italien angereist.
Tosadori hatte sich ein Nylonseil, wie es gewöhnlich nur von professionellen
Bergsteigern verwendet wird, um den Hals gebunden und war anschließend von
der Brücke gesprungen. Durch die extremen Fliehkräfte wurde sein Körper vom
Kopf getrennt und fiel in den Chao Phraya, während der Kopf weiter am Seil
baumelte.
Vimol Chaichon ist die Besitzerin des Chai Vegetarian Restaurant in
Banglamphu, bei welchem Tosadori vorübergehend wohnte. Als er die Rechnungen
nicht mehr zahlen konnte, musste er die Unterkunft verlassen und wurde
seither von Vimol nicht mehr gesehen.
Tosadori hatte vergeblich versucht, in Bangkok eine Arbeitsstelle als
Architekt zu bekommen. Er war Kettenraucher, was sich auf seinen
Gesundheitszustand sichtlich ausgewirkt hatte, sagte Vimol. Persönliche
Gegenstände, welche die Polizei am Körper des Italieners fanden, bestätigten
die Angaben der Restaurantbesitzerin.
|