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Rettungshelfer beweisen Einsatzbereitschaft vor Koh Larn

Abhisit leistet aktive Hilfe für Flutopfer in Panasnikom

Chinesische Milcherzeugnisse sollen aus Läden entfernt werden

Nongprue feiert zweijähriges Jubiläum als Stadtgemeinde

Glückssträhne beim Angeln weckt Angst in Polizeioffizier

Wale werden vor Bangsaen gesichtet

Lebensqualität Behinderter soll weiter verbessert werden

Am Tag der Jugend wird der Strand gesäubert

Pattaya begeht Internationalen Küstensäuberungs-Tag

Marine eröffnet Tauschbörse für verwertbaren Müll

Seminar zur Verbrechensbekämpfung soll helfen

Sattahip lässt Landbebauung bei Waldstück überprüfen

Transvestiten klauen Türken 70.000 Baht aus Tasche

Sattahips Karen sind schon wieder zurück!

 

Rettungshelfer beweisen Einsatzbereitschaft vor Koh Larn

Ariyawat Nuamsawat

Um für Notfälle während der Hochsaison gewappnet zu sein, fand am 11. September eine weitere Rettungsübung vor Pattayas Küste, veranstaltet von der Stadtverwaltung, Touristenpolizei, Luftwaffe, Tourismusbehörde, Küstenwache, Freiwilligen des Paramotor-Verein und Wasserschutzpolizei statt. Sämtliche verfügbare Rettungseinheiten waren an der Aktion beteiligt, um ein reibungsloses Miteinander zu proben. Weerasak Kowsuwat, Minister für Tourismus und Sport, eröffnete die Einsatzübung beim Bali Hai Pier.
Die Helfer müssen im Ernstfall über die nötige Erfahrung verfügen, sagte Generalmajor Artha-grit Thareechat, der die Leitung über die rund 200 Rettungskräfte hatte. Zudem soll den Menschen, die zu einer der umliegenden Inseln fahren möchten oder auf eine Bootstour gehen, bewiesen werden, dass sie sich bei einem Unfall auf kompetente Fachkräfte verlassen können.
Es spielte sich folgendes Szenario ab: Ein Boot hatte Feuer gefangen und drohte zu sinken. Menschen befanden sich noch an Bord und auch im Wasser. Das gestellte Unglück spielte sich etwa 2,5 Seemeilen nördlich von Koh Larn ab. Paramotor-Flieger schwärmten aus, um mit Signalraketen die Unglücksstelle zu markieren, während Rettungsboote der Stadtverwaltung und Schnellboote der Wasserschutzpolizei zum Ort des Geschehens eilten. Mit einem Hubschrauber wurden die Verletzten ins Krankenhaus gebracht.
Die Rettungsübung verlief insgesamt reibungslos.


Abhisit leistet aktive Hilfe für Flutopfer in Panasnikom

Abhisit Vejjajiva, Vorsitzender der Demokratischen Partei,
und Parlamentsmitglieder aus Chonburi händigen an Flutopfer dringend benötigte Konsumgüter aus.

Ariyawat Nuamsawat
Abhisit Vejjajiva, Vorsitzender der Demokratischen Partei, hat bei einem Besuch angekündigt, zusammen mit seinen Parteifreunden aus Chonburi die Flutopfer im Distrikt Panasnikom zu unterstützen.
Chonburis Gouverneur Pracha Taerat sah sich gezwungen, nach tagelang anhaltendem Regen den Ausnahmezustand über Panasnikom zu verhängen. Insgesamt 20 Unterdistrikte bzw. rund 4.000 Familien sind von Überschwemmungen von bis zu 1,40 Meter betroffen. Mehr als 30.000 Rai Ackerland wurden zerstört. Straßen wurden unterspült und sind nicht mehr befahrbar. Einzelne Abschnitte können nur noch mit Booten erreicht werden. Viele Schulen bleiben geschlossen.
Am 22. September war Abhisit zusammen mit Chonburis Parlamentsmitglied im Flutgebiet erschienen, um dringend benötigte Konsumgüter an betroffene Familien zu verteilen. Vielerorts werden dringend Reis, Trinkwasser und Arzneimittel gebraucht. Manche Menschen haben zum Teil ihr gesamtes Hab und Gut verloren und besitzen lediglich noch das, was sie am Leibe tragen.
Abhisit rief den neuen Premierminister Somchai Wongsawat auf, schnell zu handeln um den Flutopfern helfen zu können.


Chinesische Milcherzeugnisse sollen aus Läden entfernt werden

Die Verwaltung für Lebensmittel und Medizin Thailands (FDA) ordnete an, dass Geschäfte sechs Produkte von ihren Verkaufsständen vorübergehend entfernen sollen, aus Angst, dass in diesen vergiftete Milch aus China verarbeitet wurde.
Dazu zählen Orea Waffel, Dove Milchschokolade, M&M Schokoladenbonbons, Mentos Yoghurtbonbons, Snickers Karamell-Erdnusswaffel und Nougat sowie Mao Huad Kaffee- und Haferflockencrackers. Allerdings meinte Vizegesundheitsminister Wicharn Meenchainant, dass eine Missachtung dieser Aufforderung keine Strafe nach sich zieht.
White Rabbit Bonbons wurden bereits eingezogen, da vermutet wird, dass das Einwickelpapier Melamine enthält.
Das Amt für Tierhaltung ordnete eine genaue Untersuchung von tierischen Lebensmittel und Tierfutter an.
Konsumenten können unter Tel. 1556 bei der FDA mehr Informationen erhalten.
Mehr als 54.000 Kinder sind bereits an vergifteten Milchprodukten aus China erkrankt. (TNA)


Nongprue feiert zweijähriges Jubiläum als Stadtgemeinde

Saksith Yaemsri, der Vizebezirkshauptmann von Nongprue, übergibt die neue offizielle Residenznummer an Nongprues Bürgermeister Mai Chaiyanit.

Pramote Channgam
Nongprue beging am 11. September sein zweijähriges Jubiläum als Unterdistrikt.
Neun Mönche vom Khao Thong Tempel beteten Sprechgesänge und segneten die versammelten Besucher, darunter Nongprues Bürgermeister Mai Chaiyanit, mit Weihwasser.
Nongprue befindet sich im Herzen Banglamungs und erstreckt sich über insgesamt 46 Quadratkilometer. Es grenzt an Nong Plalai, Huay Yai und Pattaya.
In Nongprue leben etwa 60.000 gemeldete und weitere 70.000 nicht registrierte Einwohner, die sich auf insgesamt 14 Siedlungsgebiete verteilen. Nachdem sich die Einwohnerzahl allmählich erhöht hatte, wurde Nongprue, damals noch lokale Verwaltungsorganisation (LAO), am 11. September 2005 zu einer Stadtgemeinde ernannt.
Aus dem erfreulichen Anlass wurde für das neue Verwaltungsgebäude, das derzeit entsteht, die Glück verheißende Hausnummer 111 reserviert.


Glückssträhne beim Angeln weckt Angst in Polizeioffizier

Patcharapol Panrak
Fette Beute machten Polizeioffiziere am 21. September, als sie vor der Küste von Bangsaen ihre Routen auswarfen. Wie aus dem Nichts bissen die Fische plötzlich nach der Reihe an.
Mit großen Augen erzählte Oberstabsfeldwebel Prawit Uthachan von der Polizeistation Saensuk am darauffolgenden Tag von seinem Abenteuer. Zusammen mit drei Kollegen war er mit einem Schnellboot zum künstlichen Korallenriff vor Bangsaen gefahren, um einen gemütlichen Tag mit Angeln zu verbringen. Schnell waren sie erfolgreich, denn kaum war die Rute ausgeworfen, zappelte schon der erste Fisch am Haken. Es entwickelte sich eine wahre Glückssträhne, denn die Freunde zogen einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser – Rochen, Barsche, Chimäre und als Höhepunkt sogar ein 30 Kilo-Schnapper.
Dieser hatte Prawit zunächst vom Boot ins Wasser gerissen. Erst nach einer Stunde hatte er den Fisch besiegt – mit einer Harpune. Durch das Blut wurden immer mehr Fische angezogen. Da bekamen die abergläubischen Männer dann allerdings Angst, es könnte ein böses Omen sein. Sie holten den Anker ein und rasten zum Land zurück.
Sein Glück kann Prawit noch heute nicht verstehen. Er vermutet, dass es entweder ein Warnsignal der Natur vor einer nahenden Katastrophe ist oder dass die Magnetfelder der Erde aus den Fugen geraten sind.
Schon seit vielen Jahren geht Prawit raus aufs Meer zum Angeln. Die Fische, die er fing, waren jedoch nie größer als der Durchschnitt. Neben dem 30-Kilo-Schnapper holte zog er noch einen 5-Kilo-Rochen und weitere, ungewöhnlich große Fische raus. Trotzdem überwiegt weiterhin die Angst. Er hofft inständig, dass er einfach nur Glück hatte. Ansonsten sieht er es als Vorboten für einen großen Sturm.


Wale werden vor Bangsaen gesichtet

Vier Wale tauchen in der Nähe des Bangsaen Strandes auf.

Ariyawat Nuamsawat
Ein äußerst seltenes Naturspektakel konnte vor kurzem vor der Küste von Bangsaen beobachtet werden. Umschwärmt von zahlreichen Seemöwen schwammen vier Wale ihre Bahn. Experten vom Institut für Meereswissenschaften (IMS) an der Burapha Universität bringen diese seltene Beobachtung mit der Nahrungsmittelknappheit dieser Säugetiere in Verbindung. Viele Anwohner sprachen von einem Unheil versprechenden Omen. Man müsse sich auf eine baldige Sturmflut vorbereiten, hieß es.
Als einem Fischer ein riesiger Schatten unterhalb der Meeresoberfläche auffiel und plötzlich ein cirka acht Meter langer Wal auftauchte, traute er seinen Augen kaum. Niemals zuvor hatte er einen Wal so nah an der Küste gesichtet.
Die Überraschung war perfekt, als die Fischer bemerkten, dass es sogar vier Wale waren, von denen die Fischer nicht wissen, zu welcher Gattung sie gehören. Stundenlang schwammen die Wale, vermutlich auf der Suche nach Nahrung, umher, bis sie allmählich von der Küstenregion weg schwammen.
Dr. Supannee Leetochaowalit, Zuchtexperte für Salzwasser-Säugetiere im IMS, vermutet, dass sich die Wale aus der Küstenregion vor Samut Sakhorn, Samut Songkram oder Petchaburi in Richtung Chonburi verirrt haben. Es könnte aber auch Absicht gewesen sein, da Bangsaen zu dieser Jahreszeit große Vorkommen an Krabben und Plankton hat. Schon 2005 wurden drei Wale in der Nähe gesichtet. Vermutlich handelt es sich um dieselbe Walfamilie, die inzwischen Nachwuchs bekommen hat. Vermutlich handelte es sich um die Gattung der Balaenoptera, welcher nur der Brydewal (B. brydei) und der Edenwal (B. edeni) angehören. Beide wurden bereits mehrmals vor Samut Sakhorn, Samut Songkram und Petchaburi gesichtet. Sie können 80 Jahre und länger leben.
Fischer sind angehalten, sofort die zuständigen Behörden zu informieren, wenn Wale gesichtet werden. Die immer seltener werdende Tierart müsse so gut wie möglich geschützt werden, so Dr. Supannee. Experten werden das Gebiet in den nächsten Wochen aufmerksam beobachten.


Lebensqualität Behinderter soll weiter verbessert werden

Vimolrat Singnikorn
Die Stadtverwaltung hat eine Umfrage unter allen behinderten Menschen im Verwaltungsgebiet durchgeführt, um im Rahmen eines Pilotprojektes zu evaluieren, ob sich bei der Absicht, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern, wirklich etwas bewegt.

Bürgermeister Itthipol Khunplome erhält von Manob Iamsa-ad ein Andenken als Dank für seine Arbeit.

Diesmal wurden mit Nongprue (Banglamung) und Surasak (Sriracha) zwei Unterdistrikte mit eingeschlossen, die bei vorherigen Umfragen außer Acht gelassen worden waren.
Am 17. September leitete Bürgermeister Itthipol Khunplome im Rathaus eine Versammlung, welche über diese Umfrage beriet.
Gemäß einer landesweiten Richtlinie, sollen Daten zu Status, soziale Rolle und die Umstände der behinderten Menschen in allen Provinzen gesammelt werden, sagte Manob Iamsa-ad, Repräsentant der behinderten Menschen.
Pattaya ist eines von drei Gebieten, die für die Datenerhebung der Provinz Chonburi ausgewählt wurden. Informationen werden aus allen 27 Stadtgemeinden eingeholt.
Zurzeit sind etwa 600 behinderte Menschen bei der Stadtverwaltung registriert.


Am Tag der Jugend wird der Strand gesäubert

Schüler der Wittayakom Schule in Sattahip säubern den Strand.

Patcharpol Panrak
Der 20. September gilt als Thailands „Tag der Jugend“. Die Wittayakom Schule in Sattahip nahm diesen zum Anlass, um zusammen mit der Verwaltung von Najomtien den Strand des Unterdistrikts zu säubern.
Najomtiens Bürgermeister Sompong Sainapa eröffnete die Aktion vor Wittayakoms Schuldirektor Chamnot Plong-Udom und acht Klassen der achten Jahrgangsstufe am Ban Ampor Strand.
Die schnelle Entwicklung einer Region bringe stets auch Probleme mit sich, die in den meisten Fällen gegen moralische Grundprinzipien verstoßen, so Chamnot. Deshalb sei es wichtig, der jungen Generation soziale und ethische Werte zu vermitteln. Die Jugend muss auf den rechten Pfad gelenkt werden, damit sie als potenzielle Führer von morgen dazu beitragen können, die Gesellschaft positiv zu verändern.
Mit der Strandsäuberung soll das Bewusstsein der Beteiligten in Bezug auf die Wichtigkeit des Umweltschutzes gestärkt werden. Viele Bewohner von Najomtien sind direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig, sagte Sompong. Verschmutzte Strände führen dazu, dass Besucher ausbleiben und die Einnahmen aus dem Tourismus sinken. Mit ihrer Teilnahme an der Strandsäuberung können sie ihre Liebe zur Heimat zeigen und gleichzeitig zum Erhalt einer wichtigen Einkommensquelle beitragen.
Jede Woche strömen viele Touristen aus den Nachbargemeinden ein, um in Najomtien die Ruhe von den anderen, eher lebhaften Stränden zu genießen. Noch besteht Nachholbedarf beim Verständnis für die Wichtigkeit von Pflege, Erhalt und Sauberkeit der Natur, doch Najomtien befindet sich auf einem guten Weg.


Pattaya begeht Internationalen Küstensäuberungs-Tag

Ein Strandabschnitt von 10 Kilometern wird von Unrat gesäubert.

Saksiri Uraiworn
Die Stadtverwaltung hat zusammen mit der Abteilung zur Förderung der Umweltqualität (DQEP) und weiteren 18 Unternehmen eine Säuberungsaktion entlang der Strände und in direkter Umgebung organisiert.
Auf Höhe Soi 4 eröffnete Vizebürgermeister Verawat Khakhay am 20. September die Aktion in Anwesenheit von Dr. Monthip Srirattana Tabukanon, DQEP-Generaldirektor, und etwa 1.800 Helfern.
Ein Abschnitt von mehr als zehn Kilometern wurde gesäubert. Etwa 300 Personen befreiten derweil die Strände auf Koh Larn von angesammeltem Unrat.
Die Entwicklung in Pattaya hält weiter an. Eine Auswirkung auf die Naturressourcen und die Umwelt sei kaum zu vermeiden, meinte Verawat, weshalb gehandelt werden müsse, bevor die Situation kritische Zustände annehme. Mit regelmäßig stattfindenden Reinigungsaktionen könne der Natur ein wichtiger Dienst geleistet werden.
Aktiver Umweltschutz sowie der Erhalt eines intakten Ökosystems sind für die weitere Entwicklung Pattayas unverzichtbar. Die Stadt sei von der Sauberkeit auf dem Festland und im Meer angewiesen, da hiervon sowohl der Tourismus als auch die Fischerei direkt betroffen sind, fügte Verawat hinzu.
Der 20. September wird an vielen Urlaubsorten als „Internationaler Küstensäuberungs-Tag“ begangen. Es wurde geschätzt, dass an diesem Tag 76 freiwillige Gruppen bzw. weltweit über sechs Millionen Menschen an dieser Aktion in ihren Heimatländern aktiv beteiligt waren. In Pattaya wurden aus dem Anlass zudem 500.000 junge Pfeilschwanzkrebse ins Meer gelassen.

Die Taucher bereiten sich auf die Reinigung der Gewässer vor Koh Larn vor.


Marine eröffnet Tauschbörse für verwertbaren Müll

Patcharapol Panrak
Die Marinebasis in Sattahip hat zusammen mit Privatunternehmen eine Tauschbörse für wieder verwertbaren Müll auf die Beine gestellt. Dadurch wird zum einen die Müllmenge der Marine gesenkt, während die Soldaten zugleich ihre Haushaltskasse damit aufbessern können.
Vizeadmiral Srivisuth Rataroon, Kommandant der Marinebasis, eröffnete das Projekt, das von Kapitän Arak Kaew-iam, Kommandant des Konstruktions- und Entwicklungsdepartments initiiert wurde, auf dem Fußballplatz vor dem Offiziersclub. Ohne Zwischenhändler können sich Händler und Interessent auf einen festen Preis einigen.
Mit dieser Aktion soll gleichzeitig das Verhalten der Marinesoldaten und ihrer Familien bezüglich Mülltrennung verbessert werden. Man erhofft sich, dass die täglich produzierte Müllmenge dadurch abnimmt.
Aktive Unterstützung leisteten das Unternehmen Wongpanit Garbage Recycle Seperation Plant und das Thailand Institut of Packaging Management for Sustainable Environment (TIPMSE), sagte Vizeadmiral Srivisuth.
Wertmüll wie Papier, Plastik, Glas und Metall werden zu günstigen Preisen angeboten. Vielen wird dadurch erst bewusst, dass sich selbst mit Abfall Geld verdienen lässt. Die Organisatoren hoffen, dass bald auch andere Bürger ein gesteigertes Bewusstsein für den Naturschutz entwickeln.

Auf der Tauschbörse der Marine wird Wertmüll
zu günstigen Preisen angeboten.


Seminar zur Verbrechensbekämpfung soll helfen

Schutz vor internationalen Terrorzellen in Pattaya

Vimolrat Singnikorn
Um die horrende Kriminalitätsstatistik in und um Pattaya zu senken, organisierte Bürgermeister Itthipol Khunplome am 10. September im Pattaya Discovery Beach Hotel ein Seminar, zu welchem Sprecher aus dem Büro des Premierministers eingeladen waren. Das Ziel sei, Touristen das Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Am Seminar über Verbrechensbekämpfung nehmen Personen aus allen Gesellschaftsschichten teil.

Terroristen von Übersee haben leichtes Spiel, in Touristengebieten für Ärger zu sorgen. Sie verbreiten absichtlich falsche Information über Rasse, Nationalismus und religiöse Prinzipien. Um dem Einhalt zu gebieten, können sich auch die Bürger beteiligen.
Zunächst sollen die Reisepässe aller Personen mit Eigenheim geprüft werden. Sollte in einem Anwesen auffälliges Material wie Elektrodrähte, Wecker, Trockenzellen oder handgezeichnete Landkarten gefunden werden, muss die Polizei informiert werden. Personen, die Wissen über die Herstellung von Explosivstoffen vorweisen, stellen ebenfalls eine potenzielle Gefahr dar.
Betreiber von Bars, Diskos und Restaurants sind angehalten, das Verhalten ihrer Kunden zu beobachten. Wer auffällig die Räumlichkeiten inspiziert, ohne etwas zu bestellen, könnte eine Gefahr darstellen. Vor nicht genutzten Gebäuden geparkte Autos und Mopeds sollten sicherheitshalber ebenfalls den Behörden gemeldet werden.
Manche Problem verursachenden Personen können allein schon aufgrund ihres äußerlichen Erscheinungsbilds enttarnt werden. Sie mögen normal gekleidet sein, ziehen aber ihren Hut tief über das Gesicht und tragen eine Brille. Andere Personen drehen absichtlich ihr Gesicht zur Seite, um nicht erkannt zu werden. In der Regel sind diese Personen zwischen 20 und 40 Jahre alt.


Sattahip lässt Landbebauung bei Waldstück überprüfen

Widersprüche bei Grundbesitzrechten

Durch das Abtragen von Erdreich ist
das Landschaftsbild stark verändert worden.

Patcharapol Panrak
Sattahips Distriktleiter Narong Theerachantarangkul erteilte einem Unternehmen, das an einem bewaldeten Berghang Erde abtragen ließ, ein vorläufiges Verbot. Es sollen die Grundbesitzrechte überprüft werden, sagte er.
Anwohner hatten sich zuvor beschwert, dass zwischen Kaomorn und Thungprong mit Baggerladern, Traktoren und Lastwägen das Erdreich abgetragen und an einer anderen, flachen Stelle aufgefüllt wird.
Die Arbeiten sind schon so weit fortgeschritten, dass das Landschaftsbild stark darunter leidet. Auch Bäume wurden entfernt, obwohl es sich hierbei angeblich um staatliches Eigentum handle.
Sirilak Khamsri, eine lokale Ortsvorsteherin, und Narongs Stellvertreter Surachet Kaewkham begaben sich gemeinsam mit einem Landverwalter vor Ort, um den sofortigen Baustopp zu verhängen und die Eigentumspapiere zu überprüfen.
Theerawat Wattanalerdpong, Anak Malanon und Kitti Sorwaneeyarak behaupteten, Miteigentümer des Landstücks zu sein. Sie hatten bei Jarisri Kunsiripanyo einen Antrag auf bauliche Veränderung gestellt und würden derzeit auf die Aushändigung der Eigentumspapiere durch die zuständige Abteilung der Königlich Thailändischen Marine (RTN) warten. Das Gebiet befindet sich innerhalb der militärischen Sicherheitszone.
Laut Surachet wurde bereits ein sechs Rai großes Landstück abgetragen. Dabei wurde eine Vielzahl heimischer Bäume gefällt bzw. ausgegraben.
Zurzeit überprüfen das Forstamt, das Landesamt und die RTN die Eigentumspapiere für das Grundstück. Erst, wenn eindeutig feststeht, dass die drei angegebenen Personen die rechtlichen Eigentümer sind, und wenn keinerlei Verstöße gegen bestehende Wald-Schutzgesetze vorliegen, kann die Arbeit wieder aufgenommen werden.


Transvestiten klauen Türken 70.000 Baht aus Tasche

Theerarak Suthatiwong
Zwei Transvestiten haben am 18. September gegen 4.40 Uhr zwei türkische Touristen vor dem Royal Garden Plaza um über 70.000 Baht erleichtert.

Die beiden Türken (rechts) schildern den Tathergang.

Hakki Lkiz, 44, befand sich mit seinem Freund auf dem Weg zum Hotel in der Soi Diamond, als sich ihnen zwei Transvestiten näherten, sich mit unmoralischen Angeboten an sie heranmachten und sich an sie anschmiegten.
Als die beiden Touristen bemerkten, dass dem einen 1.000 US-Dollar und dem anderen 500 Euro fehlten, waren die beiden Damen der zweiten Kategorie längst auf ihr Moped gestiegen und in die Soi 13/1 abgebogen.
Die Polizei ließ zwar umgehend Straßensperren im Gebiet aufrichten, doch die beiden Transvestiten konnten nicht mehr gefasst werden. In der Hoffnung, die Langfinger auf Fotos in der Kartei der Polizei zu entdecken, gingen die Bestohlenen mit auf die Wache.


Sattahips Karen sind schon wieder zurück!

Vom Sträfling zur Touristenattraktion

Mittlerweile verkaufen die Karen wieder
Souvenirs und lächeln für die Touristen.

Patcharapol Panrak
Die Karen, die vor kurzem in Sattahip festgenommen wurden, nachdem ihnen vorgeworfen wurde, gegen Auflagen der Einwanderungsbehörde verstoßen zu haben, sind wieder auf freiem Fuß. Sie gehen mittlerweile ihrer vorherigen Arbeit als menschliche Touristenattraktion und Souvenirverkäufer in Kao Cheejan nach.
Generalmajor Auttakrit Thareechat, Kommandant der Touristenpolizei, ließ die Karen, die sich angeblich unerlaubt in Sattahip aufhielten, am 10. September verhaften. Ihm war zu Ohren gekommen, dass ein Geschäftsmann 11 Personen vom Stamm der Karen, allgemein als „long necks“ bezeichnet, aus Chiang Mai nach Sattahip geholt hatte.
Die Männer, Frauen und Kinder lebten in eigens errichteten Hütten, in welchen sie Seidengewebe und andere Artikel herstellten, die sie an Touristen verkauften. Die kleine Siedlung, die sich beim Gae Pra Yai Hügel befindet, wurde im Stil eines Bergdorfes errichtet.
Auch Weerasak Yainat, 48, Geschäftsmann aus Buriram, war damals unter der Anschuldigung verhaftet worden, illegal eingereiste Ausländer unterstützt und beherbergt zu haben.
Am 18. September wurden alle Personen wieder entlassen, nachdem Weerasak die Kaution in Höhe von 400.000 Baht bezahlte. Die Karen wurden auf direktem Weg zurück in die Hütten in Sattahip geschickt, wo sie nun wieder Souvenirs verkaufen und für Fotos lächeln.
Weerasak hat inzwischen bei den Behörden eine Garantie dafür beantragt, dass die „long necks“ bleiben und die Arbeit verrichten dürfen. Die Einnahmen aus dieser Touristenattraktion gehen angeblich an die Karen selbst.
Die Leitung der Verwaltungsorganisation des Unterdistrikts Najomtien bezeichnet die Siedlung nach wie vor als eine bunte Attraktion für die lokale Tourismusbranche. Es wäre vorteilhaft für die Karen, wenn sie die Erlaubnis bekämen, dort zu bleiben, um Geld zu verdienen, hieß es weiter.