Vorsicht: Jetzt wird es wieder nass
In der kommenden Woche feiert das Königreich das thailändische Neujahr
Am vergangenen Montag begannen in Bangkok die offiziellen
Feierlichkeiten zum Maka Songkran Festival 2003, dem thailändischen Neujahr.
Premierminister Thaksin Shinawatra erinnerte in seiner Eröffnungsansprache
daran, dass das Songkran-Festival nicht nur eine besondere Zeit für die
thailändischen Familien ist, die sich in ihren Heimatorten treffen, sondern
auch eine gute Gelegenheit, die thailändische Tradition und Kultur
international bekannt zu machen.

Frauen in
traditionellen thailändischen Kostümen sitzen auf einem der Wagen bei der
Eröffnungsparade des Songkran-Festivals in Bangkok. (Foto Peter Nordhues)
In vielen Städten des Landes finden während der Feiertage
prächtige Umzüge und dass traditionelle Reichen des Wassers statt. In
Pattaya wird das Feiern wie üblich etwas exzessiver begangen und am 19. April
bleibt zum großen Wasserfest niemand trocken.
Auf der Eröffnungsparade in Bangkok ging allerdings alles noch gesittet zu.
Prunkvolle Eröffnung der Songkran-Feierlichkeiten
Peter Nordhues
Am Montag, dem 7. April um 16.00 Uhr wurden die Feierlichkeiten anlässlich
des Songkran-Festes durch Repräsentanten der Stadt Bangkok mit Gouverneur
Samak Sutonwed an der Spitze feierlich eröffnet. Das Ereignis fand auf dem
Platz vor dem Maha Chetsadabodin Pavillon an der Ratchadamnoen Avenue statt.
Über zwei Stunden lang zogen Prozessionen von dort aus die Avenue entlang bis
zu Sanam Luang, dem Parkgelände gegenüber dem Königspalast. Fünf elegante
und farbenprächtige Prozessionen waren zu sehen. Diese waren vom Rajamankala
Institute of Technology, der Srinakharinwirot University, dem Rajaphat
Institute und dem King Mongkul’s Institute of Technology vorbereitet worden.
Die Prozession wurde von einer Militärkapelle angeführt. Mittelpunkt dieser
fünf Prozessionen waren Schauwagen mit unterschiedlichen Motiven. Auf den
Wagen grüßten Darsteller in den entsprechenden Kostümen die Zuschauer.
Begleitet wurden die Wagen von tanzenden und singenden Künstlergruppen. Die
erste Prozession symbolisierte das Baden einer Buddha-Figur während des
Songkran-Festivals. Das Wasser bringt Erfrischung und Leben zurück. Dann
folgte die Prozession zu Ehren der Songkran-Göttin unter dem Motto „Joyful
Songkran". Wie das Songkran-Fest in den vier verschiedenen Regionen
begangen wird, zeigte die Prozession „Traditionen leben weiter". Die
vierte Prozession war dem Thema Umweltschutz gewidmet, der besonders in der
Tourismus-Industrie eine wesentliche Rolle spielt. Die letzte Prozession
zeigte, wie die Jugend Thailands Songkran feiert. Nach dieser eindrucksvollen
Show zogen festlich geschmückte Folklore-Gruppen aus den 76 Provinzen
Thailands an Zehntausenden von Zuschauern vorbei. Während des Umzuges beteten
den ganzen Tag lang Tausende von Menschen auf dem Sanam Luang Gelände um den
Weltfrieden unter der Anleitung des zweithöchsten Abtes Bangkoks Phra Panya
Nan Tah. Das Spektakel führte wie immer zu solchen Gelegenheiten zu einem
Verkehrschaos. Kilometerlange Staus in den Seitenstraßen waren die Folge.
Songkran wird in den Provinzen zu unterschiedlichen Zeiten begangen. Am 7.
April wird im Süden gefeiert, Bangkoks Feiern beginnen am 11. April und
letztendlich Pattaya am 19. April.

Der Abt Phra Panya Nan
Tah spricht über den Weltfrieden.

Die Provinz Lampang ist
mit drei festlich geschmückten Elefanten vertreten.

Vier junge hübsche Damen
führten den Umzug an. Dahinter folgte die Militärkapelle.
2 Millionen Baht Entschädigung vom Premierminister
Für die Angehörige möglicher Thai SARS-Opfer
Premierminister Thaksin Shinawatra ist so
sicher, dass seine Regierung SARS unter Kontrolle hat, dass er sein
Entschädigungsangebot für die Familien von Personen, die sich während des
Songkran-Festivals mit dem Virus anstecken und daran sterben, verdoppelt hat.
Thaksin erklärte, dass die Regierung jeder Familie von
SARS-Opfern, die sich die Krankheit innerhalb der fünf Feiertage zum
thailändischen Neujahr zuziehen 2 Millionen Baht übergeben wird.
Am Dienstag hatte er die Kompensationszahlung auf 1 Million
Baht angesetzt. „Während Songkran werde ich sie auf 2 Millionen Baht erhöhen,
da wir sicher sind, dass es in Thailand kein SARS gibt", sagte er.
Thaksin betonte auch, dass die Menschen in Thailand keine
Atemschutzmasken zu tragen brauchen. Allerdings verwies er nicht darauf, ob
dieser Rat auch für Ausländer aus von SARS betroffenen Ländern zutrifft. Für
diese war vorher vom Gesundheitsministerium angeordnet worden, dass sie während
ihres Aufenthaltes in Thailand Masken tragen müssen.
„Wir haben alles unter Kontrolle. Machen Sie sich keine
Sorgen", sagte Thaksin. „Die Maßnahmen, die wir jetzt umsetzen, sind
mehr als ausreichend, um die Ausbreitung von SARS zu verhindern", erklärte
er in einer unüblichen Fernsehansprache zur Beruhigung der Thais.
Die Krankheit hat bisher mehr als 100 Menschen in Asien und
Kanada getötet, davon zwei in Thailand, beide Ausländer.
Das eine Todesopfer war ein Arzt der
Weltgesundheitsorganisation, der sich in Vietnam angesteckt hatte, und das
andere ein Mann aus Hong Kong, der sich SARS wahrscheinlich dort zugezogen hatte.
Fünf Menschen, von denen angenommen wurde, SARS zu haben,
wurden ins Krankenhaus eingeliefert, doch später wieder entlassen, als die
Symptome nachließen.
Thailand hat bisher noch nicht dagewesene Maßnahmen zur
Eindämmung des Virus angekündigt, darunter eine Quarantäne von 14 Tagen für
Thais, die aus den am stärksten betroffenen Gegenden - China, Hong Kong,
Singapur, Taiwan, Vietnam und Kanada - zurückkehren.
Um seine Zuversicht zu beweisen, trug Thaksin am Dienstag bei seinem Besuch
auf dem internationalen Flughafen in Bangkok, wo Ärzte die ankommenden
Passagiere kontrollieren, keine Atemschutzmaske.
Wolfgang Ullrich zu
zwölf Jahren Haft verurteilt
Der frühere Vorsitzende des Deutschen Tierhilfswerks (DTHW),
Wolfgang Ullrich, 59, ist in der vergangenen Woche von der
Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichtes München wegen Untreue in 137
Fällen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landesgericht, das den
Vorsitz in einem der größten Wirtschaftsverfahren der letzten Jahre in
Bayern hatte, begründete sein Urteil darin, dass Ullrich mit einem
komplizierten Werbefirmengeflecht dem Vereinsvermögen aus den für den
Tierschutz gespendeten Geldern in den Jahren 1994 bis 1998 rund 30 Millionen
Euro entzogen habe. Davon seien angeblich etwa 23 Millionen in seinen
eigenen Taschen und deren seiner Mithelfer gelandet. Die Süddeutsche
Zeitung berichtete: „Der Vorsitzende Richter sagte, das Trio habe ab
1994 ein kaum mehr durchschaubares Firmengeflecht aufgebaut, um die
Veruntreuung der Gelder zu verschleiern. Über 54 Millionen Mark aus Spenden
und Mitgliedsbeiträgen für das Deutsche Tierhilfswerk DTHW seien über
eine so genannte ‚Stiftung Europäisches Tierhilfswerk’ an die
Scheinfirma Chartex und letztlich ‚auf die Konten des Angeklagten Ullrich’
geflossen. Der aus dem Drückermilieu stammende Ullrich habe die Summen zum
Teil in Firmen investiert, eine Jacht für 1,5 Millionen Mark gekauft und
seiner Freundin sowie seinem ‚persönlichen Handlanger’ Baumann je sechs
Millionen geschenkt. Der wegen Betrugs und Totschlags vorbestrafte Baumann
sei seinem Chef Ullrich als ‚Vasall und Knecht’ bedingungslos ergeben
gewesen, sagte der Vorsitzende Richter. Ullrich, der früher für Verlage
und eine Ambulanz Geld gesammelt hatte, hatte den Vorsitz des DTHW 1994 von
seiner Mutter übernommen."

Wolfgang
Ullrich
(Archivfoto)
Ullrichs rechte Hand Eduard Baumann, 54, wurde zu
achteinhalb Jahren, sein Steuerberater Udo Lischka, 60, als „geistiger
Urheber" der Geschäfte zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Das
Urteil in dem fast zwei Jahre dauernden Prozess entsprach weitgehend dem
Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch
plädiert. Sie will Revision einlegen.
Ullrich ist in Pattaya alles andere als ein Unbekannter.
Die Münchner Abendzeitung schrieb darüber wörtlich: „Ullrich führte
mit seinem Millionengewinn ein aufwändiges Leben im thailändischen Badeort
Pattaya, wo man ihn auch den ‚Paten von Pattaya’ nannte. Ullrich hatte
dort eine Villa mit Hubschrauberlandeplatz und eine Luxusyacht. Die
Behörden seiner Wahlheimat hatten wegen Verdachts des Drogenhandels ihre
deutschen Kollegen auf die Spur des reichen Neueinwohners mit den
ungeklärten Einkünften gesetzt. Ullrich wurde dann vor vier Jahren in
Thailand verhaftet, aber erst Anfang 2001 nach Ausschöpfung aller
Rechtsmittel nach Deutschland ausgeliefert. Die Zeit in einer ostasiatischen
Gefängniszelle wird ihm wegen der dortigen Haftbedingungen doppelt
angerechnet, obwohl er laut Botschaftsauskunft Privilegien gegenüber seinen
einheimischen Mitgefangenen genoss."
In den Straßen häuft sich der Müll zu Bergen
Veerachai Somchart
Seit zwei Wochen nimmt die Müllmenge auf den Straßen
Pattaya drastisch zu. Der für Gesundheit- und Umweltfragen zuständige
Vizebürgermeister Wuthisak Rermkitchakarn erläuterte dazu, dass die Chat
Thai Co., die vertraglich zur Abfallbeseitigung in der Stadt verpflichtet
ist, einfach ihre tägliche Arbeit eingestellt hat.
Im Rathaus seien Berichte eingegangen, dass die
Angestellten des Unternehmens seit Beginn des Monats nicht zur Arbeit
erschienen sind. Offensichtlich waren sie damit beschäftigt, ihren Lohn zu
verprassen, erklärte der Vizebürgermeister. Deshalb muss die
Stadtverwaltung selbst für die Müllabfuhr sorgen, um neben den Abfällen
nicht auch noch in den Bergen von Beschwerden der Anwohner und Touristen zu
ersticken.
Ein neues Unternehmen, die East Waste Management Company,
unterzeichnete kürzlich einen neuen Vertrag mit der Stadt, nachdem der
Vertrag mit der Chat Thai ausgelaufen ist. Nach Angaben von Withisak ist das
neue Abkommen zur Abfallentsorgung sorgfältiger ausgearbeitet wurden, um
die missbräuchlichen Handlungen, wie sie in der Vergangenheit bei der Chat
Thai auf der Tagesordnung standen, zu vermeiden. Der neue, über 7 Jahre
laufende Vertrag soll der gegenwärtigen Situation der Stadt mit ihrer
erhöhten Bevölkerungs- und Touristenzahl besser gereicht werden als der
alte.
Die East Waste Management Company soll ihre Arbeit am 16.
April aufnehmen und der Vertrag läuft bis zum 1. Mai 2010.
Wuthisak erklärte, dass die Arbeitsweise der East Waste
Company aller vier Monate begutachtet wird und wenn die Begutachtung positiv
ausfällt, kann der Vertrag um weitere 7 jahre verlängert werden. Der
Vizebürgermeister fügte hinzu, dass das Unternehmen ein 5 Rai großes
Grundstück für die Lagerung und Trennung der Abfälle einrichten und vor
Vertragsende an die Stadt übergeben muss, damit es nicht für andere Zwecke
verwendet werden kann.
Gemäß einer Vertragsbedingung ist das Unternehmen für
70 Prozent der Gesamtfläche von Pattaya und Naklua verantwortlich und die
Stadtverwaltung muss sich um die Müllbeseitigung der restlichen 30 Prozent
kümmern, bei denen es sich vor allem um touristische Gebiete handelt.
Die von den Einwohnern gegenwärtig erhobenen monatlichen
Gebühren betragen 1,2 Millionen Baht. Davon gehen 70 Prozent an das
Unternehmen und 30 Prozent ins Rathaus.
Hotels verärgert über SARS Überreaktion
Veerachai Somchart
Am 4. April veranstaltete das Pattaya Marriott Resort
& Spa eine Pressekonferenz über die vorsorglichen Maßnahmen zur
Vorbeugung gegen die mögliche Ausbreitung der neuen Krankheit Severe Acute
Respiratory Syndrome (SARS).

Angestellte
des Bangkok-Pattaya Hospitals tragen beim Umgang mit Patienten
Atemschutzmasken, um sich vor einer möglichen Ansteckung mit SARS zu
schützen.
Die Pressekonferenz wurde von Supadit Maneejaratasri, dem
geschäftsführenden Direktor des Pattaya Marriott Resort & Spa, Antapol
Wannakij, dem stellvertretenden Regionaldirektor der Tourismusbehörde
Thailands (TAT), und Wannaporn Jamjumras, der Direktorin der
Gesundheitsbehörde von Pattaya, durchgeführt.
Supadit informierte die Medienvertreter, dass es
angesichts der möglichen Ausbreitung der tödlich ausgehenden Krankheit in
Thailand zu Überreaktionen gekommen ist. Bisher hat es in Thailand nur zwei
mit SARS in Verbindung stehende Todesfälle gegeben und beide Personen waren
aus Hong Kong bzw. Vietnam eingereist.
Das Hotel hat die volle Wucht der Angst vor der Krankheit
zu spüren bekommen, da ganze Reisegruppen ihre Reisepläne abgesagt und
damit zu erheblichen Umsatzverlusten geführt haben.
Supadit betonte, dass das Hotel strengste Vorbeugungs-
und Schutzmaßnahmen eingeleitet und ein privates Unternehmen beauftragt
habe, es bei allen Sterilisierungs- und Hygienemaßnahmen zu unterstützen.
Antapol Wannakij erläuterte, dass die TAT zur Zeit
gemeinsam mit Unternehmen von Pattaya, dem PBTA und dem Hotelverband eine
Werbekampagne in verschiedenen touristischen Märkten durchführt. Aktuelle
Statistiken zeigen, dass in den vergangenen zwei Wochen die Zahl der
Touristenankünfte in Thailand um 10-15 Prozent zurückgegangen ist.
Eine Umfrage bei Hotels in Pattaya lässt einen
erheblichen Rückgang der Buchungen im März erkennen, 50-70 Prozent der
Zimmer stehen leer. Diese Verminderung wird auf den Irakkrieg
zurückgeführt.
Das Tourismustreffen der APEC-Staaten, das vom 7. bis zum
12. April im Royal Cliff Beach Resort stattfinden sollte, ist aus Furcht vor
einer weiteren Verbreitung von SARS in der Region verschoben wurden.
Antapol sagte: „Die TAT kann noch nicht genau angeben,
welche Auswirkungen die Krankheit auf Thailand haben wird, da wir erst die
Beurteilung des Gesundheitsministeriums abwarten müssen." Er betonte,
dass das Ministerium die Situation im Lande genauestens beobachtet.
„Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits
darauf hingewiesen, dass in Thailand kein Risiko besteht, dass eine Epidemie
ausbricht, und hat Thailand deshalb von ihrer Liste der Risikoländer
genommen. Die TAT-Büros in der ganzen Welt haben auf dieser Grundlage eine
intensive PR-Kampagne gestartet."
Wannaporn Jamjumras fügte hinzu: „In Thailand treten
gegenwärtig nur normale Erkältungen auf und es wurden keinerlei
spezifische Medikamente zur Behandlung des SARS-Virus verteilt."
Als Vorsichtsmaßnahme empfahl Wannaporn jedoch allen,
besonders auf die Hygiene und auf ausreichende Erholung zu achten. Sie
erläuterte, dass die mit SARS infizierten Personen typischerweise 3-5 Tage
hintereinander unter 38-40 Grad Fieber litten.
Die Stadtverwaltung von Pattaya hat Flugblätter verteilt,
um die Einwohner über die Symptome von SARS zu informieren. Wannaporn
betonte, dass, sobald jemand vermutet, er oder jemand nahestehendes könnte
mit SARS infiziert sein, dies sofort der Gesundheitsbehörde von Pattaya
oder dem Krankenhaus von Banglamung gemeldet werden muss.
„Es gibt in Pattaya keine bekanntgewordenen Fälle. Die Beamten und
Krankenhausangestellten unternehmen jedoch alle vorbeugenden Maßnahmen und
tragen beim Umgang mit Patienten auch Atemschutzmasken", schloss
Wannaporn.
Stadtverwaltung beginnt
jährliche Tollwutbekämpfung
Krankheit konnte durch kostenlose Impfungen und
freiwillige Helfer deutlich eingeschränkt werden
Songklod Kaewvisit
Die Stadtverwaltung setzt ihre Arbeit zur Bekämpfung der
Tollwut engagiert fort und startete kürzlich die diesjährige Kampagne zum
Schutz der Tiere von Pattaya. Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat
eröffnete am 4. April offiziell die Anti-Tollwutkampagne im
Gesundheitszentrum der Soi 6.

Stillhalten,
es tut gar nicht weh...
In gleichem Maße wie die Bevölkerungszahl Pattayas
zunimmt, so steigt auch die Zahl der Tiere, da viele Einwohner Haustiere
halten. Es wird geschätzt, dass sich zur Zeit fast 4.500 Hunde in Pattaya
aufhalten, und daraus resultiert die Notwendigkeit, die Bedrohung einer
Ansteckung mit Tollwut für die Anwohner und Touristen der Stadt
auszuschließen.
An der Bekämpfung der Krankheit nehmen neben der
Stadtverwaltung freiwillige Tierärzte, die Gesundheitsbehörde, der
Tierschutzverein von Pattaya (PAWS) und die Tierbehörde von Chonburi teil.
In der ganzen Stadt werden 13 Behandlungsstellen eingerichtet, wo die Tiere
gegen Tollwut geimpft werden, empfängnisverhütende Spritzen erhalten oder
sterilisiert werden können.
Diese Behandlungsstellen werden von einem Team aus 50
Personen am Gesundheitszentrum der Soi 6, im Pothisampan Tempel, Chomlom
Tempel, in der Soi Post Office, im Thamasmakee Tempel, Kratinglai Temple,
der Pattaya Schule Nr. 8, in Nonget, Khao Noi, Larn Poh, Nongyai und
Nonpangkae eingerichtet.
Freiwillige Helfer bieten die Dienstleistungen kostenlos
an und es wird angestrebt, 80 Prozent der Hunde in Pattaya zu behandeln.
Die jährliche Kampagne wurde möglich durch zahlreiche
Spenden von Impfstoffen, medizinischen Geräten und weitere Unterstützungen.
In diesem Jahr stehen 1.000 Dosen Tollwutimpfstoff bereit und staatliche und
private Organisationen haben 300 Flaschen Verhütungsmittel und
Sterilisationsmittel sowie 308 Hundehalsbänder gespendet.
Tollwut ist eine sehr gefährliche Krankheit und wirkt
bei Menschen tödlich. Da Pattaya ein beliebter Touristenort ist, beachtet
die Stadtverwaltung diese Krankheit mit besonderer Sorgfalt und fordert alle
auf, sich von aggressiven Hunden fern zu halten.
Misswahlen wohin man schaut
Auch das Alcazar-Theater wählt seine Königin
Veerachai Somchart
Die Endrunde des Wettbewerbs Miss Alcazar Thailand 2003
findet am 19. April, auf dem Höhepunkt des „Wan Lai" (des
Wasserfestivals von Pattaya) im Alcazar Cabaret Theater statt. Der Wettbewerb
beginnt um 23:30 Uhr und wird live auf ITV im Fernsehen übertragen.

Einige der
Teilnehmerinnen am Wettbewerb um den Titel der Miss Alcazar.
Der Miss Alcazar Wettbewerb findet in diesem Jahr schon zum
8. Mal in Folge statt und wurde ins Leben gerufen, um die Tourismusindustrie
Thailands und Pattaya als eines der bekanntesten Touristenziele auf der Welt zu
fördern.
Wimolphan Petchtrakul, der Präsident des
Organisationskomitees des Wettbewerbes, erklärte, dass in diesem Jahr der
Preis für die Produktion der Alcazar-Show „Stage of Dreams" auf fast 2
Millionen Baht gestiegen ist. Außerdem wurde für 10 Millionen Baht das
Soundsystem Digital Theater System (DTS) installiert, um den Zuschauern ein
umfassendes Klangerlebnis zu gewährleisten.
Phornchita Na Songkhla, „Benz", die beliebte
Sängerin und Schauspielerin, wird gemeinsam mit dem berühmten Schauspieler
Sornram Theppitak die Gäste mit einem kleinen Konzert unterhalten.
Am 17. und 18. April veranstalten die Teilnehmerinnen des Wettbewerbs eine
Werbe-Rundfahrt durch die Region. An der Endausscheidung nehmen 30
Bewerberinnen teil, von denen zehn schließlich am Abend des 19. April im
Alcazar Cabaret Theater auftreten.
Schiffswrack wird diesen Monat für Taucher eröffnet
Suchada Tupchai
Das erste Schiffswrack von Pattaya, die HMS Krarm, wird
am 26. April offiziell um 9 Uhr morgens mit einer Feier am Strand vor der
Soi 4 eröffnet. Die Feierlichkeit zur Einweihung der neuesten touristischen
Attraktion der Stadt ist Teil der Feiern zum 50. Geburtstag Seiner
Königlichen Hoheit Kronprinz Maha Vajiralongkorn.
Vizebürgermeister Niran Wattanasatsathorn erklärte: „Wir
erstellen zur Zeit eine große PR-Aktion zum Erhalt des Wracks und zum
Schutz gegen Zerstörungen. Wir sind auch sehr um die Sicherheitsfragen
besorgt und versuchen, die Taucher davon abzuhalten, das Wrack vor seiner
Eröffnung zu erforschen."
„Das zweitägige Programm zur Eröffnung des Wracks
beinhaltet Präsentationen zur Geschichte der HMS Krarm und über die
Maßnahmen der Marine, die es zum Sinken brachten. In einer Zeremonie werden
Meerestiere in die Bucht von Pattaya entlassen. Die touristischen Aspekte
des Schutzes des Unterwasserlebens sollen angesprochen werden und am ersten
Tag präsentieren und verkaufen die Marine und private Unternehmen an
Ständen Tauchgerätschaften. Außerdem werden Aktivitäten zur
Strandreinigung stattfinden", fuhr Niran fort.
In der Zwischenzeit kontrollieren Beamte das Gebiet des
Wrack um die Sicherheit vor der offiziellen Einweihung zur gewährleisten.
Zahl der Todesopfer soll durch strengere Verkehrsvorschriften reduziert werden
Songkran beginnt Pattaya 1 Woche später als nationalweit
Veerachai Somchart
Die ständig steigende Zahl der Todesopfer auf den
Straßen Thailands hat die Regierung aufgeschreckt. Um die Bevölkerung
aufzuklären und strengere Verkehrsvorschriften umzusetzen soll jetzt eine
neue Verkehrssicherheitskampagne die tödlichen Unfälle über die 5-tägigen
Songkranfeierlichkeiten, das thailändische Neujahr, vermindern.
Das Wasserfest beginnt „offiziell" im ganzen Land
am 13. April und endet am 15. April, doch normalerweise geht das
Wasserspritzen schon früher los und dauert dafür länger. In Pattaya und
Naklua wird der Höhepunkt der Feierlichkeiten am 19. und 20. April erreicht.
Chaturon Chaisaeng, Vizepremierminister und verantwortlich
für die Ostprovinzen, wurde kürzlich auch zum Leiter einer Arbeitsgruppe
ernannt, die die Verkehrssicherheit in dieser Region erhöhen soll.
In Zusammenarbeit mit den Ministerien für Inneres,
Kommunikation und Gesundheit sowie der Nationalen Polizei will die
Arbeitsgruppe die Zahl der Todesfälle in diesem Jahr vermindern. Im
vergangenen Jahr starben während Songkran 543 Personen bei
Verkehrsunfällen. Beim diesjährigen Fest soll diese Zahl um 20 Prozent
verringert werden.
Gegenwärtig fahren auf den Straßen Thailands etwa 15
Millionen Motorräder, doch nur 6 Millionen sind registriert. Statistiken
zeigen, dass Motorräder in 60-80 Prozent aller Verkehrsunfälle verwickelt
sind, insbesondere während Songkran. Drogen und Alkohol sind ebenfalls
wesentliche Faktoren, die zu Unfällen führen. Von allen Opfern trugen nur
22 Prozent der Fahrer einen Sturzhelm, bei den Beifahrern waren es nur 4
Prozent.
Der Gouverneur von Chonburi, Sawarng Srisarkun,
koordiniert seine Arbeit mit den regionalen Polizeidienststellen der Provinz
und den Polizeirevieren in allen Orten bei der Kampagne unter dem Titel „Wir
lieben euch, wir verhaften euch". Damit soll die Botschaft vermittelt
werden, dass die Gesetzeshüter alle Gesetzesbrecher zu ihrem eigenen Nutzen
festnehmen und nicht, um ihnen zu schaden. Teil der Kampagne ist eine Erste
Hilfe für verletzte Unfallopfer.
Mit Hilfe der Aktion sollen die Verkehrsteilnehmer
aufgefordert werden, die Verkehrsregeln einzuhalten und vor oder während der
Fahrt weder Alkohol noch Drogen zu sich zu nehmen. Die Verkehrspolizei wird
besonders streng aufpassen und alle Verstöße werden mit mindestens 100 Baht
geahndet.
Die thailändische Regierung hatte alle Provinzgouverneure
und Komitees für Verkehrssicherheit angewiesen, die Kampagne im März
mindestens zwei Wochen lang durchzuführen, doch in der Provinz Chonburi wird
sie auch während der Feiertage fortgesetzt.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, ihre Fahrzeuge stehen
zu lassen, wenn sie sich betrinken wollen. Motorradfahrer und Beifahrer
wurden an die Helmpflicht erinnert. Die Polizei hat die Befugnis, alle
Fahrer, die mehr als 50 Milligramm alkoholischer Substanzen im Blut haben,
festzunehmen. Dieses Vergehen kann mit einer Geldstrafe von 2.000 bis 10.000
Baht oder einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Monaten oder beidem geahndet
werden.
Gemeinsamer Ausschuss diskutiert über unverschämte Bahtbusfahrer und Bombenentschärfungen
Veerachai Somchart
Der gemeinsame Ausschuss des öffentlichen und privaten
Sektors traf sich in der vergangenen Woche zu einem Treffen im Rathaus von
Pattaya. Der Ausschuss hat die Aufgabe, das Image der Stadt zu verbessern.
Ausschussvorsitzender und Gouverneur von Chonburi Sawarng Srisarkun,
Vizegouverneur Phisit Banchang und Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat
behandelten auf dem letzten Treffen mit mehreren prominenten
Geschäftsleuten die anhaltenden Probleme mit den Bahtbussen und die
fortwährenden Bemühungen, mehr Touristen anzuziehen.
Sutra Phantasmal, der Managing Director des Woodlands
Resort und der Tiffany Show Co. Ltd. sprach das Thema der unverschämten
Bahtbusfahrer an, die Einwohner und Touristen belästigen.
Da die Busfahrer nicht bereit sind, die Touristen zu
ihren gewünschten Zielen zu bringen, müssen Hotels und touristische
Sehenswürdigkeiten Shuttlebusse einsetzen. Bahtbusfahrer ignorieren auch
die Verkehrsregeln und halten, wo sie wollen, wechseln die Spur, ohne es
vorher anzuzeigen, und verlangen überhöhte Preise. Die Lage sei völlig
außer Kontrolle geraten. Die Teilnehmer des Treffens fragten besorgt, ob
die Stadtverwaltung, die Verkehrsbehörde von Chonburi oder die
Verkehrspolizei sich dem Problem nun annehmen können, da es sich schon seit
Jahren ohne Besserung hinschleppt.
Bürgermeister Pairat Suttithamrongsawat erwiderte
darauf, dass die Stadtverwaltung an zahlreichen Orten in Pattaya,
insbesondere auf der Beach Road und der 2. Road spezielle Haltestellen
vorgesehen hat, um mehr Ordnung zu schaffen. Ein privates Unternehmen hat
die Erlaubnis erhalten, einen Minibusservice in Pattaya zu betreiben, und
wird seine Dienstleistungen etwa ab Jahresmitte anbieten.
Panga Vathanakul, die geschäftsführende Direktorin des
Royal Cliff Beach Resorts brachte ein weiteres Thema zur Sprache. Sie
empfahl die Umsetzung besserer Sicherheitsvorkehrungen in Pattaya. Der Krieg
im Irak und die Angst vor der neuen Krankheit in Asien haben die Zahl der
europäischen und amerikanischen Touristen in Thailand bereits vermindert.
Besonders wichtig sind die Sicherheitsvorkehrungen
allerdings während des 22. Tourismustreffens der APEC vom 7. bis zum 12.
April im Royal Cliff Beach Resort. Dabei werden Sicherheitseinheiten und
Bombenentschärfungspersonal benötigt, die innerhalb 30 Minuten aktiv
werden können. Außerdem müssten die Regierung und die Unternehmen in
Zusammenarbeit mit den Fluglinien eine neue Werbekampagne für Pattaya ins
Leben rufen, um für die Stadt als beliebten Touristenort zu werben.
Sawarng Srisarkun führte aus, dass das Problem der
Bahtbusse schon so alt ist und schon so viele Beschwerden über das
Verhalten der Fahrer eingegangen sind, dass sich die Verkehrsbehörde von
Chonburi jetzt ernsthaft damit beschäftigen muss. Die Verkehrspolizei solle
auch die Verkehrsregeln strikter umsetzen.
Zur vorgeschlagenen Werbekampagne sagte Sawarng, private
Unternehmen sollten gemeinsam mit der TAT eine qualitativ hochwertige
Maßnahme erarbeiten, damit die Kampagne erfolgreich ist.
„Wir werden uns um Sicherheitseinheiten und
Bombenentschärfungspersonal kümmern und dafür mit der Armee und der
Marine zusammenarbeiten. Wir werden sicher ihre Unterstützung erhalten, da
wir schon beim Weltpfandfindertreffen im Januar erfolgreich
zusammengearbeitet haben", erklärte der Gouverneur.
Polizei verhaftet angeblichen Erpresser
Boonlua Chatree
Nachdem er fünf Monate lang Erpressungsgelder an eine
Bande entrichten musste, meldete ein 33-jähriger Einwohner von Khao Mai
Kaew die Angelegenheit der Polizei. In einem Gespräch mit Beamten der
Verbrechensbekämpfungseinheit, sagte der Mann, dass die Gruppe pro Monat
500 Baht gefordert und gedroht hat, ihm körperlichen Schaden zuzufügen,
falls er nicht zahlt.
Die Polizisten bereiteten sich auf die Geldübergabe vor
und gaben dem Opfer einen markierten 500-Baht-Schein. Gegen 2:30 morgens
traf sich der Mann mit Sombat K. aus der Provinz Buriram. Die Polizei
lauerte schon auf den Verdächtigen und nahm ihn sofort im Anschluss an die
Übergabe fest.
Auf dem Polizeirevier leugnete Sombat alle Anschuldigungen über eine
Erpressung und behauptete, dass er das Geld für seine Auslagen bei einem
vorangegangenen Trinkgelage erhalten hat. Trotzdem wurde er von den
Polizisten wegen Erpressung und angedrohter Körperverletzung angeklagt.
Bei Drogenrazzia in Apartmentgebäude werden fünf Personen festgenommen
Eigentümer bot „Kauf und Genieß“-Special
Boonlua Chatree
Nach gründlichen Ermittlungen führten Polizeibeamte von
Pattaya in einem Apartmentgebäude in der 3. Road eine Razzia durch. Verdeckt
arbeitende Ermittler erschienen mit markierten Geldscheinen im Wert von 5.000
Baht vor Ort und gaben vor, Drogen kaufen zu wollen. Bevor sie jedoch in das
Gebäude eindrangen, kamen ihnen zwei verdächtige Männer entgegen. Die
Beamten durchsuchten sie sofort und fanden insgesamt 55
Methamphetamin-Tabletten in ihren Taschen, die sie angeblich gerade gekauft
hatten. Beide wurden unverzüglich festgenommen.
Zurück bei ihrem ursprünglichen Plan klopften die
Ermittler an die Tür des Apartments. Sobald diese geöffnet wurde, platzten
die Polizisten hinein und durchsuchten das Zimmer. Sie fanden 480 Tabletten
und zwei Kunden, die gerade Drogen rauchten. Alle Anwesenden wurden auf das
Polizeirevier gebracht und niemanden verwunderte, dass der Drogentest bei den
beiden Rauchern positiv ausfiel.
Während des Verhörs des 25-jährigen Bewohners des
Apartments erklärte dieser den Beamten, dass er die Drogen an der
thailändisch-laotischen Grenze gekauft und in Pattaya an seine regelmäßigen
Kunden weiterveräußert hatte. Dabei machte er einen Gewinn von 400-500
Prozent. Als kleine Zusatzleistung erlaubte er seinen Kunden, die Drogen auch
gleich in seinem Apartment zu genießen.
Alle fünf Festgenommenen wurden wegen Besitzes und Konsums
einer illegalen Substanz der Klasse Eins angeklagt. Drei erhielten eine
Anklage wegen Drogenhandels.
Ordnungshüter prüfen in dramatischer Übung ihre Fähigkeiten
Songklod Kaewvisit
Polizisten müssen immer wieder ihre Fähigkeiten und
Reaktionszeiten auf Vordermann bringen, um ständig in der Lage zu sein,
Verbrecher zu jagen und zu stellen. Beim letzten Training wurde ein
bewaffneter Raubüberfall simuliert, bei dem die Reaktionsschnelligkeit und
Engagiertheit der Beamten aufs Äußerste gefordert wurden.

Es ist
nur eine Übung, aber für alle Unbeteiligten sieht es ganz schön
dramatisch aus.
Das angebliche Verbrechen fand in Südpattaya statt, als
drei Männer einen Geschäftsinhaber mit Schusswaffen „bedrohten" und
„ausraubten" und dann mit einem Fahrzeug von Tatort flohen, welches
von einem vierten Mann gesteuert wurde. Der Ladeninhaber rief daraufhin die
Polizei und meldete den simulierten Vorfall. Eine Gruppe Beamter wurde zum
Ort des Verbrechens geschickt, während sich ein anderes Team auf die
Verfolgung der Verbrecher machte.
Mithilfe der Kommunikation mit Funkgeräten konnten die
Flüchtenden schon in der Nähe des Redemptorist Centers auf der Sukhumvit
Road gefasst werde. Der Einsatz wurde von zahlreichen Anwohnern verfolgt,
die sich wunderten, was vor sich ging.
Die schnelle Reaktion der Polizei ist in solchen Fällen von
herausragender Bedeutung und es zeigt sich, dass die Beamten in der
Bekämpfung dieser Verbrechensart gut geübt sind. Das Training diente nicht
nur dazu, die Polizeiarbeit zu testen, sondern auch zu helfen, die
Verbrechensrate in Pattaya zu vermindern.
Zerbrochene Beziehung endet
in Mord und Selbstmord
Boonlua Chatree
Die Polizei von Pattaya erhielt am Sonntag, 30. März
gegen 17 Uhr eine Meldung über eine Schießerei in einem Hotel in der Soi
8, von der angeblich eine Hotelangestellte betroffen war, und begab sich
unverzüglich zum Tatort.
Dort stand eine große Menschenmenge in der Straße und
auf dem Fußboden des Hotels lag die Leiche von Siriwan Songsermsakdikul,
25, neben ihrem Schreibtisch. In ihrem Kopf klaffte eine Schusswunde. Der
Täter floh durch den Hinterausgang des Hotels auf die Soi 9, die Polizisten
hinter ihm her. Sie forderten ihn auf anzuhalten und als er weiterrannte,
gaben sie einen Schuss in seine Richtung ab. Der Schuss traf den Täter
jedoch nicht, sondern ging stattdessen in ein nahestehendes Auto. Der Mann,
der später als Pramote Oopsee, 36, identifiziert wurde, erkannte jedoch,
dass er keinen Ausweg mehr hatte, und erschoss sich selbst.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass Pramote und
Siriwan eine Beziehung hatten und sich Siriwan nach vielen Streitigkeiten
entschloss, ihrem Freund den Laufpass zu geben.
Am Tag des Vorfalls hatte Pramote seine Ex-Freundin besucht und versucht,
die Beziehung wieder zu richten, doch als sie dies ablehnte, zog er seine
Pistole und schoss ihr in den Kopf, bevor er durch das Hotel flüchtete.
Touristenpolizei nimmt
junge Drogenhändler fest
Boonlua Chatree
Die Touristenpolizei von Pattaya nahm kürzlich drei
Jugendliche fest, die sich im Drogenhandel betätigten. Nach umfangreichen
Ermittlungen und mit Hilfe markierter Geldscheine wurden in Nordpattaya ein
17-jähriger Jugen und zwei Mädchen im Alter von 13 und 16 Jahren
verhaftet. In ihrem Besitz fanden sich 39 Yaba-Tabletten. Sie wurden zum
Verhör ins Büro der Touristenpolizei gebracht und gestanden dort, dass sie
bereits zum zweiten Mal illegale Drogen verkaufen wollten.
Sie berichteten den Beamten, dass sie die Tabletten von
einem Händler erhielten, der ihnen jedes Mal 30-50 Stück übergab. Sie
sagten, dass sie schon 30 Tabletten aus ihrer ersten Zulieferung verkauft
hatten und jetzt vorgehabt hatten, die zweite Runde an den Mann zu bringen.
Die drei Jugendlichen wurden auf das Polizeirevier in Soi
9 überführt, wo sie wegen Verkaufs einer illegalen Substanz der Klasse
Eins angeklagt wurden.
Wieder ein verdorbener Abend



Unser
unerschrockener Verkehrsunfallreporter, Jan Olav Aaamlid, fand schon wieder
einen neuen Fall, diesmal auf der Sukhumvit Road, direkt hinter dem Lotus
Einkaufszentrum. Vielleicht hätte der Fahrer doch besser bis zum
Wendestreifen fahren sollen, bevor er sich in Pattaya noch schnell ein
weiteres Bier kauft.
|